Unsere Ausbildung

Die BRK Motorradstreife Rosenheim ist rein ehrenamtlich besetzt

Am Standort Rosenheim sind sechs Rettungssanitäter, Rettungsassistenten und Notfallsanitäter, die vorwiegend in der Hauptreisezeit von Beginn der Pfingstferien bis Ende der Bayerischen Sommerferien auf der Autobahn und Schnellstraßen Hilfe leisten. Hinzu kommen regelmäßig Einsätze als First Responder, wenn die Motorradstreife sich gerade in der Nähe aufhält. Außerdem unterstützen wir den BRK Kreisverband Rosenheim und die BRK Bereitschaften in Stadt- und Landkreis Rosenheim bei Einsätzen, Sanitätsdiensten oder Veranstaltungen.

Im Spagat zwischen dem Dienst am Nächsten, Familie und Beruf werden dabei jährlich rund 500 bis 800 Einsätze zusammen mit Rettungsdienst, Feuerwehr, THW und Polizei abgewickelt. Im Schnitt werden pro Jahr über 15.000 Kilometer im Streifendienst zurückgelegt.

Die Aufgabenbereiche der Motorradstreife sind sehr vielfältig

Grundsätzliche Voraussetzungen

  • Mindestalter: 25 Jahre
  • Ausbildung: Notfallsanitäter/in, Rettungsassistent/in, Rettungssanitäter/in
  • Führerschein: Klassen A und B, sowie langjährige Fahrpraxis auf schweren Maschinen
  • Soziale Kompetenz, sicheres Auftreten auch in schwierigen Situationen und Kameradschaft
Fahrsicherheitstraining (jährlich)
  • Basis- und Aufbautraining: Basis-Handling (Trial) , Schräglage, Bremsen
  • Belehrung über die Benutzung von Sonderrechten im Straßenverkehr
Fortbildungen Notfallmedizin
  • AED-Frühdefibrillation und MegaCode (mit Zertifikat) – jährlich
  • Basis-Notfallnachsorge
  • Aktuelle Themen aus der Notfallmedizin

Fortbildungen bei der BRK Motorradstreife

Um medizinisch und fachlich auf dem Laufenden zu sein, müssen wir uns jährlich fortbilden. Dabei bilden Fortbildungen, die jährlich zu absovieren sind, die Basis.
Ergänzende Fortbildungen werden nach dem aktuellen Stand und der Relevanz ausgewählt.

Die Fortbildungen finden primär in den Wintermonaten und zu Saisonbeginn statt.

  • MegaCode und Einsatz des AED´s (mit Zertifikat zur Frühdefibrillation)
  • Notfall-Nachsorge für die psychologische Betreuung von Angehörigen nach schweren Unglücksfällen
  • Medikamentenkunde
  • Interpretation und Diagnose des Notfall-EKG´s
  • Einsatzleitung für den Rettungsdienst, Organisation
  • Personenrettung aus Kraftfahrzeugen (Zusammenarbeit mit der Feuerwehr)
  • Benutzung von Sonderrechten im Straßenverkehr (Zusammenarbeit mit der Polizei), Rechte und Pflichten